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Thema: Nikumas Geschichte

Nikuma zieht ein




Wir haben nicht schlecht gestaunt über die vielen Menschen die in Duisburg, wie auch wir, ungeduldig auf das Eintreffen der Hunde warteten. Das war für uns eine ganz neue Erfahrung die wir nicht missen mögen. So etwas vergisst man nicht. So viele Tierfreunde dort und man konnte in den Gesichtern Vorfreude und Ungeduld lesen. Ich kann Euch versichern, dass auch wir Herzklopfen hatten, als der weiße LT, endlich auf dem Gelände vor fuhr. Wie würde er sein, würden wir die genannten, evtl. auftretenden Hürden auch bewältigen... Vieles ist uns da durch Herz und Kopf gegangen. Auf unserem Handy das Foto welches wir uns heruntergeladen hatten ....versuchten wir ihn in dem Transporter zu erkennen bis er ausgerufen wurde; "Mister Blond". Unser besonderer Dank geht anhttps://www.facebook.com/HundehilfeNRW/ mit allen Mitarbeitern die sich dort unermüdlich einsetzen für den Tierschutz; meist ganz ohne Bezahlung, ehrenamtlich.
Nach Bezahlung und Aushändigung aller erforderlichen Papiere ging es dann nach Hause wo Nikuma schon neugierig erwartet wurde.
Todmüde war der Bursche ; immerhin war er über 1000 km weit angereist.



Nun war ja Nikuma endlich eingezogen und einige Dinge zu erledigen. Bis man ein Hattinger Hund sein will sind einige Vorschriften zu beachten; ist ja nicht nur hier bei uns so oder? Unser Kroate kam mit 55 cm und ca. 25 kg nach Deutschland. Für mich ist Nikuma ; mindestens der sage und schreibe 18.große Hund welcher mich in meinem Leben begleitet hat.  Alleine in Berlin hatten wir aus Überzeugung immer zwei Hunde. Ich finde das eigentlich auch viel schöner zumal auch Bruno mit Barny zusammen aufgewachsen ist hier in NRW. Aber~~~einen "Hundeführerschein"; eine Hundeprüfung musste ich dennoch machen. War auch und ist wirklich gut; finde ich. Nun ja und natürlich eine Versicherung muss auch sein. Bei "Tasso" ist er auch registriert und hat einen EU-Pass.
Alles was Nikuma an Fürsorge in Kroatien bekommen von Ana und Team kann man mit Geld nicht bezahlen. Sie haben alles , aber auch alles erledigt. Nikuma ist geimpft, gechipt und kastriert hier angekommen. Und der Bursche ist vor allem total gesund. Wenn ich höre, dass 350,- Euro dann noch zu teuer sein sollen für einen rundum gepflegten Hund, bekomme ich jedes mal einen dicken Hals. Alleine die ganzen Tierarztkosten, wenn man das hier in Deutschland machen muss... Und das Beste ist doch, dass man einem Tier das Leben gerettet hat.
Nikuma ist nun nach allen auferlegten Vorschriften ein echter Hattinger Hund. Mittlerweile hat er auch seinen 1. Geburtstag mit uns gefeiert. Mitte April wurde er 1 Jahr alt und auch ich habe meinen Geburtstag in den letzten Tagen mit ihm feiern dürfen. Was mein schönstes Geburtstagsgeschenk gewesen ist ? Natürlich NIKUMA 


SilviaundWolfgang 13.12.2017, 17.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Durchkreuzte Pläne...



Eines von drei Fotos welches unseren Nikuma in Kroatien zeigt....

Wir beide werden diesen denkwürdigen Sonntag, nach Brunos Tod und Beerdigung niemals vergessen.
Gemeinsam liefen wir noch einmal die Wege, die unser kleiner Bruno besonders geliebt hat, besuchten die Plätze, wo er auf seine vierbeinigen Freunde traf und wir waren uns so sicher; ihn unseren kleinen Kumpel würde kein Hund dieser Welt auch nur annähernd ersetzen können.

Pläne haben wir gemacht und uns versucht vorzustellen, was wir nun ohne einen Hund im Haus, alles unternehmen würden.
Einen Tanzkurs zusammen besuchen, Theaterbesuche und endlich einmal wieder in eine Oper oder eine Ballettaufführung zu gehen. Romantische Abende nur wir zwei in lauer Sommernacht in einem der vielen Straßenrestaurants unterm Sternenhimmel.
Einfach einmal übers Wochenende einen kleinen Wellenessurlaub, Saunabesuche und kleine Reisen überhaupt.

Kurz gesagt; wir haben versucht uns das Leben, ohne Hund schön zu reden.

Viele Hundefreundschaften haben wir auf diesem Spaziergang getroffen, mussten berichten, dass Bruno über die Regenbogenbrücke gegangen ist und bekamen ganz viel Mitleid. Mitleid, dass wir nicht wollten ,einfach nur weh tat. Es war uns, als liefe Bruno neben uns her.
Wir waren bereits auf dem Heimweg, machten Rast auf einer Bank die auch voller Erinnerungen steckte.
Hier hatte einst Wolfgang Bruno dieses Wolfsgeheul, was der kleine Kerl dann auch ausführlich nutzte, beigebracht. Sie haben oft um die Wette geheult die Beiden.
Geheult haben wir dann an diesem Nachmittag dort zusammen.
Nein, nie wieder wollten wir diesen Schmerz erleben.
Daheim erwarteten uns zwei Fellnasen, welche immer noch nicht fassen konnten, dass der kleine Gefährte und Freund nicht mehr , wie einst an der Leine, mit durch die Wohnungstür kommt.

Ja so war das an diesem Sonntag, auf den ja immer ein Montag folgt.

Ich war noch im Schlafzimmer beschäftigt, während mein Mann in Facebook unterwegs war.
Als er mich rief, um mir etwas zeigen zu wollen dachte ich mir nichts dabei. Es gab ja immer Neuigkeiten von unseren Freunden. Nur da sollte ich wirklich sehr arglos gewesen sein denn was er entdeckt hatte, ja begeistert davor saß, verschlug mir erst einmal die Sprache.
Ein weißer Vierbeiner mit vorwurfsvollem Blick war da zu sehen. Ich wollte es nicht glauben, als Wolfgang meinte, das wäre doch ein würdiger Nachfolger um Brunos leeren Platz zu füllen.
Ich sah meinen Mann nach langer Zeit endlich wieder einmal lächeln. Will meinen, er hat diesen Mister Blond sehr ausgiebig und fast zärtlich betrachtet.
Der Tötungstermin für dieses Tier, welches in Kroatien zusammen mit zahlreichen Artgenossen in einer Tötungsstation saß, war schon festgelegt. Er sollte am 23. Februar 2017 zusammen mit zahlreichen Artgenossen sterben.
Das war zu viel, wollte auch ich nicht zulassen, und so haben wir uns beide sofort entschieden...
Ein Telefonanruf zur NRW-Hundehilfe besiegelte dann unser und Mister Blonds Schicksal.
Unsere Vorstellungen von dem DANACH zerplatzen wie Seifenblasen, waren plötzlich unwichtig, denn wir sollten drei Wochen später wieder einen Hund bekommen. In der darauffolgenden Nacht lief ich mit einem fröhlichen Bruno durch einen wundervollen Traum.
Wir sind uns so sicher; Bruno hat das alles eingefädelt...
Etwas kann ich versichern. Die Wartezeit bis unser neues Familienmitglied in Duisburg eintreffen sollte erschien uns unerträglich lang. Wir haben ihn jeden Tag im Internet besucht und angeschaut,
das war so wie auf eine Geburt warten; so empfanden wir es jedenfalls.
Zahlreiche Vorbereitungen waren allerdings noch zu treffen aber das erzählen wir in der Fortsetzung...


SilviaundWolfgang 29.11.2017, 12.38 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Da ist er also...


Dieses Foto spricht für sich oder? Traurig sah er aus unser Nikuma als er am 25. Februar 2017 mit einem Hundetransport in Duisburg ankam.
Es war ein sehr bewegender Moment als sein Name, "Mister Blond", so nannte man ihn im Shelter in Kroatien, aufgerufen wurde, und wir ihn endlich in Empfang nehmen durften. Er kam genau auf den Tag, einen Monat, nachdem unser Bruno über die Regenbogenbrücke gegangen war. Zufall??? I Wir glauben nicht an so etwas.

Die Entdeckung

Es war an einem Montag in der Früh,
am Tag davor sagten wir beide noch nie,
am Boden zerstört in großer Trauer,
doch das Schicksal lag schon auf der Lauer!

Im Netz haben wir IHN gesehen und gelesen,
dass sein Tod schon beschlossene Sache gewesen!
Zwei traurige Augen schienen flehend zu fragen;
„Wollt ihr es mit mir nicht noch einmal wagen?“

Die Entscheidung dann fiel uns nicht schwer,
denn durch Brunos Tod, war die Wohnung so leer
bald darauf kam er aus Kroatien bei uns an
NIKUMA nannten wir den kleinen Hundemann.

Oft denken wir, dass er von Bruno geschickt,
auch, dass dieser sich nun freut, weil alles geglückt,
die Erfahrung lehrt uns, so ist das eben,
wir Menschen planen doch Regie führt das Leben!

© Silvia und Wolfgang Stoeßer für unseren Nikuma
dem wir diesen Blog widmen um seine Geschichte aufzuschreiben...

SilviaundWolfgang 28.11.2017, 17.16 | (6/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Herzlich willkommen

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Wir freuen uns, dass du dich für einen DesignBlog entschieden hast und wünschen dir und deinen Besuchern viel Spass damit.

Deine Beatrice Amberg
und das BLW Team

BLW 27.11.2017, 09.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Manchmal lernen wir aus den Irrtümern anderer Menschen mehr als aus ihren Erkenntnissen.

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