Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Für unseren Nikuma


Das erste gemeinsame Foto in Duisburg, nach der Ankunft am 25. Februar 2017

Die Entdeckung

Es war an einem Montag in der Früh,
am Tag davor sagten wir beide noch nie,
am Boden zerstört in großer Trauer,
doch das Schicksal lag schon auf der Lauer!

Im Netz haben wir IHN gesehen und gelesen,
dass sein Tod schon beschlossene Sache gewesen!
Zwei traurige Augen schienen flehend zu fragen;
„Wollt ihr es mit mir nicht noch einmal wagen?“

Die Entscheidung dann fiel uns nicht schwer,
denn durch Brunos Tod, war die Wohnung so leer
bald darauf kam er aus Kroatien bei uns an
NIKUMA nannten wir den kleinen Hundemann.

Oft denken wir, dass er von Bruno geschickt,
auch, dass dieser sich nun freut, weil alles geglückt,
die Erfahrung lehrt uns, so ist das eben,
wir Menschen planen doch Regie führt das Leben!

© Silvia und Wolfgang Stoeßer für unseren Nikuma



SilviaundWolfgang 12.12.2017, 18.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gleichberechtigung


Gleichberechtigung

Von unserem Hund will ich berichten
er ist so süß, ich hab ihn lieb
was ich erlebt will ich verdichten
drum lest das Werk was ich einst schrieb.

Fröhlich begann ich mein Tagewerk zu vollbringen
wie immer mit Humor , Gesang und frohem Mut
so kann man trister Hausarbeit was schönes abgewinnen,
weil man dann alles noch viel lieber tut.

Ich war fast fertig, wollte Kaffeepause machen
die hat ich mir verdient, so dachte ich es mir,
ein Blick in Brunos Augen brachte mich zum lachen,
er ist ja auch so putzig dieses liebe Tier.

 Spürte  ein Bedürfnis welches  jeder wohl kennt,
da hilft nur eins, man muss zum Badezimmer traben,
unser Bruno mit zu diesem Ort dann rennt,
kann das Alleinsein ohne mich halt nicht ertragen.

Und als ich dann auf diesem Örtchen weilte
um es erleichtert wieder zu verlassen,
sah fassungslos ich zu wie Bruno mich anpeilte,
was dann geschah das konnte ich kaum fassen!

Mühsam hob er  das Beinchen so kurz
die weißen Kacheln in seinem Visier,
frech strullerte er los - es war ihm ganz schnurz
stolz sagte sein Blick;"jetzt ist es auch mein Revier!" 

©Celine Rosenkind




SilviaundWolfgang 12.12.2017, 18.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Unser Bruno


Unser kleiner Wegbegleiter Bruno verstarb am 25. Januar 2017.

Fast 14 Jahre hat er uns begleitet, hat uns zum Lachen und Weinen gebracht, das Staunen gelehrt  wie all jene Hunde die vor ihm und mit ihm unseren Lebensweg begleitet haben.

Auch er kam zu uns durch eine SOS-Anzeige in der Tageszeitung und fand ab der bereits 6. Lebenswoche bei uns ein liebevolles Daheim.
Er wird, wie alle unsere verstorbenen Weggefährten stets in unserem Herzen weiterleben.

Ein kleines Grab erinnert auf dem Tierfriedhof Wolkenreise. Dieser kleine Bursche fehlt uns trotz Nikuma sehr.
Die beiden hätten viel Spaß miteinander gehabt, ganz sicher.



Auch unser Nikuma kennt diesen Ort mittlerweile.



SilviaundWolfgang 12.12.2017, 15.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Durchkreuzte Pläne...



Eines von drei Fotos welches unseren Nikuma in Kroatien zeigt....

Wir beide werden diesen denkwürdigen Sonntag, nach Brunos Tod und Beerdigung niemals vergessen.
Gemeinsam liefen wir noch einmal die Wege, die unser kleiner Bruno besonders geliebt hat, besuchten die Plätze, wo er auf seine vierbeinigen Freunde traf und wir waren uns so sicher; ihn unseren kleinen Kumpel würde kein Hund dieser Welt auch nur annähernd ersetzen können.

Pläne haben wir gemacht und uns versucht vorzustellen, was wir nun ohne einen Hund im Haus, alles unternehmen würden.
Einen Tanzkurs zusammen besuchen, Theaterbesuche und endlich einmal wieder in eine Oper oder eine Ballettaufführung zu gehen. Romantische Abende nur wir zwei in lauer Sommernacht in einem der vielen Straßenrestaurants unterm Sternenhimmel.
Einfach einmal übers Wochenende einen kleinen Wellenessurlaub, Saunabesuche und kleine Reisen überhaupt.

Kurz gesagt; wir haben versucht uns das Leben, ohne Hund schön zu reden.

Viele Hundefreundschaften haben wir auf diesem Spaziergang getroffen, mussten berichten, dass Bruno über die Regenbogenbrücke gegangen ist und bekamen ganz viel Mitleid. Mitleid, dass wir nicht wollten ,einfach nur weh tat. Es war uns, als liefe Bruno neben uns her.
Wir waren bereits auf dem Heimweg, machten Rast auf einer Bank die auch voller Erinnerungen steckte.
Hier hatte einst Wolfgang Bruno dieses Wolfsgeheul, was der kleine Kerl dann auch ausführlich nutzte, beigebracht. Sie haben oft um die Wette geheult die Beiden.
Geheult haben wir dann an diesem Nachmittag dort zusammen.
Nein, nie wieder wollten wir diesen Schmerz erleben.
Daheim erwarteten uns zwei Fellnasen, welche immer noch nicht fassen konnten, dass der kleine Gefährte und Freund nicht mehr , wie einst an der Leine, mit durch die Wohnungstür kommt.

Ja so war das an diesem Sonntag, auf den ja immer ein Montag folgt.

Ich war noch im Schlafzimmer beschäftigt, während mein Mann in Facebook unterwegs war.
Als er mich rief, um mir etwas zeigen zu wollen dachte ich mir nichts dabei. Es gab ja immer Neuigkeiten von unseren Freunden. Nur da sollte ich wirklich sehr arglos gewesen sein denn was er entdeckt hatte, ja begeistert davor saß, verschlug mir erst einmal die Sprache.
Ein weißer Vierbeiner mit vorwurfsvollem Blick war da zu sehen. Ich wollte es nicht glauben, als Wolfgang meinte, das wäre doch ein würdiger Nachfolger um Brunos leeren Platz zu füllen.
Ich sah meinen Mann nach langer Zeit endlich wieder einmal lächeln. Will meinen, er hat diesen Mister Blond sehr ausgiebig und fast zärtlich betrachtet.
Der Tötungstermin für dieses Tier, welches in Kroatien zusammen mit zahlreichen Artgenossen in einer Tötungsstation saß, war schon festgelegt. Er sollte am 23. Februar 2017 zusammen mit zahlreichen Artgenossen sterben.
Das war zu viel, wollte auch ich nicht zulassen, und so haben wir uns beide sofort entschieden...
Ein Telefonanruf zur NRW-Hundehilfe besiegelte dann unser und Mister Blonds Schicksal.
Unsere Vorstellungen von dem DANACH zerplatzen wie Seifenblasen, waren plötzlich unwichtig, denn wir sollten drei Wochen später wieder einen Hund bekommen. In der darauffolgenden Nacht lief ich mit einem fröhlichen Bruno durch einen wundervollen Traum.
Wir sind uns so sicher; Bruno hat das alles eingefädelt...
Etwas kann ich versichern. Die Wartezeit bis unser neues Familienmitglied in Duisburg eintreffen sollte erschien uns unerträglich lang. Wir haben ihn jeden Tag im Internet besucht und angeschaut,
das war so wie auf eine Geburt warten; so empfanden wir es jedenfalls.
Zahlreiche Vorbereitungen waren allerdings noch zu treffen aber das erzählen wir in der Fortsetzung...


SilviaundWolfgang 29.11.2017, 12.38 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Da ist er also...


Dieses Foto spricht für sich oder? Traurig sah er aus unser Nikuma als er am 25. Februar 2017 mit einem Hundetransport in Duisburg ankam.
Es war ein sehr bewegender Moment als sein Name, "Mister Blond", so nannte man ihn im Shelter in Kroatien, aufgerufen wurde, und wir ihn endlich in Empfang nehmen durften. Er kam genau auf den Tag, einen Monat, nachdem unser Bruno über die Regenbogenbrücke gegangen war. Zufall??? I Wir glauben nicht an so etwas.

Die Entdeckung

Es war an einem Montag in der Früh,
am Tag davor sagten wir beide noch nie,
am Boden zerstört in großer Trauer,
doch das Schicksal lag schon auf der Lauer!

Im Netz haben wir IHN gesehen und gelesen,
dass sein Tod schon beschlossene Sache gewesen!
Zwei traurige Augen schienen flehend zu fragen;
„Wollt ihr es mit mir nicht noch einmal wagen?“

Die Entscheidung dann fiel uns nicht schwer,
denn durch Brunos Tod, war die Wohnung so leer
bald darauf kam er aus Kroatien bei uns an
NIKUMA nannten wir den kleinen Hundemann.

Oft denken wir, dass er von Bruno geschickt,
auch, dass dieser sich nun freut, weil alles geglückt,
die Erfahrung lehrt uns, so ist das eben,
wir Menschen planen doch Regie führt das Leben!

© Silvia und Wolfgang Stoeßer für unseren Nikuma
dem wir diesen Blog widmen um seine Geschichte aufzuschreiben...

SilviaundWolfgang 28.11.2017, 17.16 | (6/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zufallsspruch:
Miteinander reden heißt, nicht nur die eigene Meinung zu wiederholen, sondern auf das hören, was der andere denkt.

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